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Hier werden in unregelmässigen Abständen ausgesuchte Neuigkeiten zusammengetragen von denen wir ausgehen, dass diese auch für Sie interessant sein könnten.
Zum Lesen der einzelnen Inhalte bitte den  beim jeweiligen Titel anklicken. 


26.05.2019: Adobe und Sicherheitslücken - Ein Thema für sich...

Software von Adobe ist weit verbreitet. Auch die aktuelle Version von Windows 10 enthält von Haus aus den Flash Player von Adobe. Dass auch grosse Software-Firmen immer wieder mit Qualitätsproblemen zu kämpfen haben, ist mittlerweile auch bekannt. So ist es im Fall des bereits erwähnten Flash Player von Adobe, oder beim Acrobat Reader ebenfalls von Adobe fast schon normal, dass diese zeitweise mit schwerwiegenden Sicherheitsproblemen zu kämpfen haben.
Als PC-Anwender kann man jedoch grundsätzlich etwas dagegen unternehmen, indem man seinen PC regelmässig "entrümpelt". Programme welche man nicht mehr benötigt sollten deinstalliert werden. Den Acrobat Reader von Adobe brauchen erfahrungsgemäss die meisten PC-Anwender vor allem nur um PDF-Dateien zu öffnen/lesen. Die ganzen anderen Funktionen welche der Acrobat Reader beinhaltet, werden meistens nicht oder nur selten genutzt. Falls dies auch bei Ihnen der Fall ist, können Sie den Acrobat Reader getrost deinstallieren und PDF-Dateien zukünftig z.B mit dem Web-Browser Ihrer Wahl öffnen. 
Für den Flash Player trifft dies, was die Nutzung betrifft, eigentlich auch zu. Heutzutage braucht man diese grundsätzlich veraltete Technologie nicht mehr und falls Sie den Flash Player nicht gerade zum Online-Gamen benötigen, können Sie in den Einstellungen Ihres Web-Browsers festlegen, wie dieser vom Browser genutzt werden kann. Suchen Sie einfach in den Browser Einstellungen nach Flash und wählen Sie entweder "Zuerst fragen", oder falls Ihr Browser ein Deaktivieren anbietet eben dieses. Falls Sie mehrere Web-Browser installiert haben, müssten Sie die Anpassung der Flash-Einstellungen natürlich in allen Web-Browsern vornehmen.

21.04.2019: Spionage-Malware "TajMahal" lange unentdeckt...

Gemäss heise online wurde von Kaspersky Lab im Herbst 2018 eine seit ca. August 2013 existierende, ungewöhnlich komplexe Windows-Schadsoftware entdeckt, welche unter anderem Dokumente aus der Windows-Druckerwarteschlange und Backup-Dateien von iPhones / iPads zu "stehlen" versucht. 
Die auf den Namen "TajMahal" getaufte Schadsoftware geht offenbar äusserst raffiniert bei der illegalen Beschaffung der Daten vor, wie der originale Bericht zeigt.

Abschliessend noch ein paar Worte zum Thema PC-Sicherheit generell. 
Unsere Erfahrungen zeigen immer wieder, dass gewisse PC-Anwender wenig Zeit in unliebsame Themen wie PC-Sicherheit zu investieren bereit sind. Sei es aus Bequemlichkeit oder aus Unwissenheit. Dabei können schon relativ einfache Dinge wie das genaue Lesen von Windows-Meldungen, sowie eine regelmässige Kontrolle auf Software-Updates und deren Installation einiges zur Erhöhung der PC-Sicherheit beitragen. Weniger versierten PC-Anwendern empfehlen wir unseren PC-Sicherheits-Check. Nehmen Sie hierfür einfach mit uns Kontakt auf.

Quelle:https://www.heise.de

16.04.2019: Zero-Day-Lücken in Edge und Internet Explorer...

Der Sicherheitsforscher James Lee hat offensichtlich eine schwerwiegende Lücke in den Browsern Edge und Internet Explorer von Microsoft entdeckt welche es einem Angreifer ermöglichen kann, das Sicherheitskonzept Same Origin Policy (SOP) auszuhebeln. Einen Patch gibt es bis zum heutigen Zeitpunkt nicht. 
Wie im Beitrag mit dem Titel "19.02.2019: Verabschieden Sie sich von Microsoft Internet Explorer - Jetzt." erwähnt, gibt es heutzutage zum Glück einige Alternativen zu den Browsern von Microsoft.

Quelle:https://thehackernews.com

21.03.2019: Risiko kontaktloses Bezahlen...

Mit modernen Kreditkarten kann man dank NFC-Technik* bequem kleinere Beträge kontaktlos bezahlen. Dass das jedoch auch gewisse Risiken birgt, zeigt dieser Video-Beitrag auf eindrückliche Art und Weise. Zudem werden auch einfache Schutzmassnahmen gezeigt, um das Gefahrenpotential welches diese Technik mit sich bringt zu reduzieren.
*near field communication

Quelle:https://www.heise.de

07.03.2019: Datendiebstahl in grösserem Ausmass aufgedeckt...

Verschiedene Medien berichten aktuell über einen grösseren Datendiebstahl. Cyberkriminellen ist es offenbar gelungen über einen längeren Zeitraum in verschiedene Online-Dienste «einzubrechen», umso an private Daten wie E-Mail Adressen und Login-Passwörter etc. der registrierten Benutzer zu gelangen. Auf der Website https://haveibeenpwned.com können Sie prüfen, ob Ihre Online-Konten von diesem Datendiebstahl betroffen sind. Geben Sie einfach im Textfeld auf der genannten Website Ihre E-Mail Adresse ein und klicken Sie rechts auf «pwned?». Danach erhalten Sie eine Auswertung. Wiederholen Sie diese Prozedur für alle E-Mail Adressen welche Sie nutzen. 
Falls «Oh no — pwned!» mit einem roten Hintergrund angezeigt wird, werden Ihnen direkt unterhalb die Online-Dienste aufgelistet welche von diesem Datendiebstahl betroffen sind. In diesem Fall melden Sie sich bei jedem der ausgewiesenen Online-Diensten an und ändern Sie Ihr Passwort. Falls eine Zwei-Faktor-Authentifizierungs-Option aktiviert werden kann machen Sie das. Sollte der betroffene Online-Dienst nicht mehr benötigt werden nutzen Sie die Gelegenheit und löschen Sie Ihr Online-Konto.
Der Vollständigkeitshalber noch die Info für den Fall, dass kein Online-Konto mit der aktuell geprüften E-Mail Adresse in den gestohlenen Daten gefunden werden konnte. In diesem Fall wird «Good news — no pwnage found!» mit einem grünen Hintergrund angezeigt. Somit müssen Sie nichts unternehmen. 

24.02.2019: Gravierende Sicherheitslücke in WinRAR entdeckt...

Gem. Check Point-Research klafft in der beliebten «Packer-Software» WinRAR eine gravierende Sicherheitslücke welche ausgenützt werden kann, um an die volle Kontrolle über einen Computer zu gelangen.
Falls WinRAR in der Version <= 5.61 auf Ihrem PC installiert ist und Sie diese Software nicht oder nur selten benötigen, dann deinstallieren Sie sie einfach am besten. Falls WinRAR für Sie unverzichtbar ist, kann zum aktuellen Zeitpunkt nur ein Update auf die Beta-Version «5.70 beta 2» gemacht werden. 

Quelle:https://research.checkpoint.com/extracting-code-execution-from-winrar/

19.02.2019: Verabschieden Sie sich von Microsoft Internet Explorer - Jetzt.

Falls Sie zum Browsen im Internet noch den Internet Explorer von Microsoft nutzen wird es langsam Zeit auf einen neuen, sicheren und moderneren Browser umzusteigen. Seit Windows 10 steht mit dem Nachfolger Microsoft Edge zwar ein moderner Browser aus dem Hause Microsoft bereit, jedoch gibt es aus unserer Sicht alternative Browser, welche einfach besser sind. Anbei eine alphabetische Aufstellung:

Auf eine Empfehlung, Eigenschaften- oder Funktionsbeschreibung zu den einzelnen Browsern wurde bewusst verzichtet, da aus unserer Sicht das Anwendungserlebnis einer Software etwas sehr Individuelles ist. Abschliessend möchte jedoch erwähnt sein, dass grundsätzlich mehr als ein Browser auf ein und demselben PC installiert sein kann - Vielleicht hilft das ja bei der Entscheidung...

11.02.2019: Mit diesem Tool halten Sie Ihre Intel Treiber aktuell...

In fast jedem modernen PC befinden sich Hardwarekomponenten von Intel. Mit dem "Intel® Driver & Support Assistant" halten Sie die Intel-Treiber einfach auf dem neusten Stand. Sollte auch in Ihrem PC Hardware von Intel verbaut sein, wäre dieses Stück Software eine sinnvolle Ergänzung zum in dieser Hinsicht etwas eingeschränkten Windows Update.
Download unter: https://downloadcenter.intel.com/download/28425/Intel-Driver-Support-Assistant

09.02.2019: Intel HAXM Problem mit Windows Defender Application Guard...

Auf PCs mit Windows 10 und installiertem Android Studio kann es mit dem Aktivieren/Installieren des Windows Features "Windows Defender Application Guard" zu Problemen mit Intel HAXM* kommen. Das Sys-Log weist in diesem Fall die zwei folgenden Einträge aus:

  • "HAXM can't work on system without VT support"
  • "HAXM Failed to init VMX"
In diesem Fall musste das erwähnte Windows Feature deinstalliert werden, damit HAXM wieder funktionierte.
*Intel® Hardware Accelerated Execution Manager (Intel® HAXM)

06.02.2019: Support Ende von Windows 7 rückt näher...

Microsoft beendet am 14. Januar 2020 den Support für Windows 7.

Falls Sie noch einen PC mit Windows 7 Betriebssystem nutzen, möchte ich Ihnen die wichtigsten Fakten hierzu aufzeigen:

Frage: Was bedeutet das Support Ende genau?
Antwort: Ab dem oben genannten Datum werden keine Software-Korrekturen mehr von Microsoft, dem Hersteller des Windows-Betriebssystems, geliefert. Ein PC mit Windows 7 wird somit ab diesem Datum immer anfälliger auf Fehler und vor allem anfälliger auf Bedrohungen aus dem Internet.

Frage: Betrifft das auch Windows 8.1/10?
Antwort: Nein. Windows 8.1 wird noch bis am 10.01.2023 von Microsoft unterhalten, Windows 10 noch länger.

Frage: Meine Daten interessieren ja sowieso niemanden. Muss ich trotzdem etwas unternehmen?
Antwort: Kurz gesagt «Ja».
Unwichtige Daten gibt es nicht. Daten von E-Banking, E-Shopping/E-Bookings, E-Mails, persönliche Dokumente und Bilder sind nur einige Beispiele hierzu, welche heutzutage auf fast allen PCs zu finden sind.

Frage: Was muss ich unternehmen, damit ich meinen PC weiterverwenden kann?
Antwort: Das kommt auf verschiedene Faktoren, wie z.B das Hardware-Alter und die verbauten/angeschlossenen Komponenten/Geräte an, und kann so nicht pauschal beantwortet werden. Im Grundsatz geht es darum herauszufinden, ob sich ein Upgrade auf ein neueres Windows-Betriebssystem lohnt bzw. überhaupt machbar ist, oder es eher in Richtung Neuanschaffung geht. Wir beraten Sie gerne hierbei und helfen bei der richtigen Entscheidung.

Frage: Wie finde ich heraus, was für ein Betriebssystem auf meinem PC installiert ist?
Antwort: Einfach auf der Tastatur die Windows- und die Pause Taste gleichzeitig drücken. Danach öffnet sich ein Fenster, in welchem im oberen Bereich die Information zur Windows Edition aufgeführt ist.

Weiterführende Informationen zum Thema "Windows lifecycle" finden Sie hier: https://support.microsoft.com/en-ca/help/13853/windows-lifecycle-fact-sheet

05.02.2019: Kritische Lücke in Libre- und OpenOffice entdeckt...

In Libre- und OpenOffice wurde eine gravierende Sicherheitslücke entdeckt. Wenn auf Ihrem PC eine der unterhalb aufgeführten Versionen installiert ist, sollte diese möglichst bald aktualisiert bzw. ggf. ersetzt werden.

  • LibreOffice Version kleiner als 6.0.7
  • LibreOffice Version kleiner als 6.1.4
  • OpenOffice kleiner gleich 4.1.6

Für OpenOffice gibt es zum aktuellen Zeitpunkt noch keine Fehlerkorrektur, daher sollte diese Software mit LibreOffice ersetzt werden. 

Quelle:https://www.pctipp.ch/news/sicherheit/artikel/kritische-luecke-in-libreoffice-und-openoffice-91435/?utm_source=20190205&utm_campaign=PCtippNewsletter&utm_medium=Newsletter

02.02.2019: Vorsicht mit Windows 10 (1809) Update...

Nach der Installation des Windows 10 Update (Version 1809) traten auf meinem eigenen, neu gekauften PC massive Stabilitäts-Probleme auf. Diese zeigten sich typischerweise mit "Systemhängern" bei welchem nur noch das "Abschiessen" des PCs mit dem Power-Button übrigblieb. Nach unzähligen Stunden Fehlersuche konnte das Problem behoben werden, indem alle Energiesparfunktionen deaktiviert wurden und zusätzlich sämtliche Gerätetreiber manuell aktualisiert wurden. Seit dieser Aktion läuft, zumindest, dieser PC wieder stabil. 

Benutzer mit Windows 10 Pro können die automatische Installation der Funktionsupdates (feature updates) via Windows-Update Einstellungen verzögern. Die verzögerte Installation der Qualitätsupdates (quality updates) wird hingegen nicht empfohlen. Zudem können Windows 10 Pro PCs auf den Geschäftskunden-Branch, was die Bereitstellung von Windows Updates betrifft, wechseln. Bei Windows 10 Home PCs gibt es bis jetzt leider keine Möglichkeit, das Update Verhalten diesbezüglich zu steuern. Das soll sich jedoch zukünftig zumindest teilweise ändern.


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